Ein Psychodrama Seminar:
Der virtuelle Mitmensch
oder wenn Menschen ihr Gesicht von der Welt abwenden
In der lateinischen Sprache heisst Leben soviel wie unter Menschen weilen, inter homines esse, und Sterben heisst aufhören unter Menschen zu weilen, desinere inter homines esse. Das bedeutet, daß Menschen in der Welt in Erscheinung treten und einander wahrnehmen durch ihre Sinne, also sehen und gesehen werden, hören und gehört werden, fühlen und gefühlt werden usw.
"Nichts könnte erscheinen, das Wort "Erscheinung" wäre sinnlos, wenn es keine Wesen gäbe, denen etwas erscheint - lebendige Wesen, die anerkennen, erkennen und reagieren können - mit Flucht und Begehren, Zustimmung oder Ablehnung, Tadel oder Lob - auf das, was nicht nur da ist, sondern ihnen erscheint und von ihnen wahrgenommen werden soll." (Hannah Arendt, Vom Leben des Geistes, Piper- Verlag 1998)
Auf diese Weise werden Menschen in ihrer Einzigartigkeit gesehen und in ihrer Existenz bestätigt durch ihre Mitmenschen. Zwischenmenschliche Begegnung ist also immer auch ein Erfahrung der Selbstvergewisserung durch die Reaktion der anderen.
Das Wort virtuell wird heute benutzt im Sinne von künstlich, artifiziell, cyber space. Das Virtuelle steht im Gegensatz zu sinnlich erfahrener Wirklichkeit, also zu Leben in der Bedeutung von: unter Menschen weilen. Für einen Roboter oder ein Cyber-Wesen existiert die Frage von Leben und Tod nicht. Diese "Cyber-Mensch" hat aber eine Auswirkung auf das Leben der Menschen.
Der Tod war immer ein frustrierendes Element für die Menschen auf der Erde, im Gegensatz zu den Göttern, die nie älter oder jünger werden und in Raum- und Zeitlosigkeit existieren. Für die Menschen bedeutet der Tod ein definitives Ende, an das jedes gelebte Jahr näher heranführt. Von dieser Perspektive ist eigentlich jeder Moment ein Tod und eine Geburt. Mit dem körperlichen Tod gehen die Menschen nach christlicher Vorstellung in das Paradies oder in die Hölle ein. Selber der Meister oder Herrscher über Leben und Tod zu sein, war immer eine Wunschvorstellung der Menschen. In einigen mythologischen Erzählungen wird es allerdings als Strafe geschildert, unsterblich zu sein. Der Tod als Begrenzung, als Gewissheit, daß es einmal zuende ist, begleitet die Menschen ihr Leben lang und gehört zu den unüberwindbaren Grenzen des menschlichen Daseins. Unter anderen Menschen in der irdischen Welt zu leben, ist immer auch eine Auseinandersetzung mit Möglichkeiten und Grenzen.
Die industrielle Revolution des 18.Jahrhunderts brachte hervor, daß eine Maschine erledigen konnte, was mehrere Menschen an hundert Tagen hätten schaffen können. Körperkraft, Schnelligkeit und bestimmte Fähigkeiten wurden durch wesentlich leistungsfähigere technische Apparate und heute durch Computer ersetzt.
Plötzlich reicht ein einzelner Mensch, der eine einzige Maschine steuert, um dieselbe Arbeitsleistung von ehemals hundert Menschen zu bewerkstelligen.
Das griechische Wort cybernetices bedeutet Kunst des Steuerns und Herrschen. Kybernetik ist die Lehre von den Regelungs- und Steuerungsmechanismen. Hier werden frühere Begrenzungen aus dem Weg gesteuert. Alles erscheint möglich- aber begleitet von dem erschreckenden Szenario, daß der Mensch völlig überflüssig zu werden beginnt. Dies hat Auswirkungen auf alle Lebensaspekte: Befruchtung braucht keine menschliche Begegnung und keinen sexuellen Kontakt mehr, die Herstellung von Autos erfolgt fast ohne Beteiligung von Menschen, Bankgeschäfte werden ohne Menschen besser und schneller durch Computer erledigt. Die Konsequenz, daß die Menschen sich selbst zunehmend überflüssig machen, ist die Kehrseite der Alles ist möglich Ideologie.
In dieser Anfangszeit der unbegrenzten Möglichkeiten wurde 1882 in Italien ein Buch geschrieben, der weltberühmt gewordene "Pinocchio". In dieser Erzählung von Carlo Collodi verfolgen wir den Werdegang Pinocchios von einer hölzernen Puppe zu einem menschlichen Wesen, einem kleinen Jungen. Auf diesem Weg muß Pinocchio lernen, sich anpassen und sich von einem kleinen Wilden zu einem Jungen entwickeln. Er muß viele Überlegungen anstellen, viel nachdenken und abwägen und nicht zuletzt lernen, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen, um seine Wildheit aufzugeben und ein Mitmensch werden zu können. Damit wird er auch zu einem sterblichen Menschen. Pinocchio denkt und überlegt, fühlt und spürt. Sein Lebensraum ist jetzt nicht mehr die Marionetten-Bühne sondern die Welt.
Heute sind Roboter bereits veraltet und vom Computer ersetzt worden. Für unseren Zusammenhang ist es jedoch interessant zu wissen, daß das Wort Roboter tschechischen Ursprungs ist und Arbeiter bedeutet. Roboter wurden auch als "Maschinenmenschen" bezeichnet. In manchen Industriezweigen hat sich die Bezeichnung Roboter noch gehalten. Während die Erzählung von Pinocchio eine wunderbare Geschichte über der Verwandlung eines Stücks Materie zu einem lebendigen, sterblichen Menschen ist, kann auch der umgedrehte Prozeß stattfinden.
Bis jetzt kann ein Roboter sich lediglich verhalten, und einem Cyber-Wesen ist es nicht möglich, eigenständig zu denken. Beide können nur ausführen, wofür sie programmiert sind. Das "Selbst-Denken" (H. Arendt) bleibt weiterhin den Menschen vorbehalten. Es bildet eine Grundlage nicht nur für unabhängiges Urteilen sondern auch für die Fähigkeit zu Handeln.
Kybernetik bedeutet die Wissenschaft, die die Fähigkeit von Maschinen untersucht, Informationen aufzunehmen und diese Informationsaufnahme zu kontrollieren sowie die Analogie-Bildung zu entsprechenden Fähigkeiten bei lebenden Wesen. In den 70iger Jahren wurde Watzlawick und seine Forschergruppe bekannt mit ihren neuen Theorien über menschliche Kommunikation und deren Störungen. Sie wandten dabei Prinzipien der Kybernetik auf die Beschreibung, Erklärung und Veränderung von Beziehungen und Kommunikationformen bei Paaren, Familien und Gruppen an.
Ein Vorstadium vor dem absoluten Ende dieses Denkens des "Alles-ist-möglich", der Ersetzbarkeit von Menschen sowie der Überzeugung, daß alles kontrolliert und vorhergesagt werden kann, ist das Konzentrationslager. Dazu schreibt Hannah Arendt:
"What radical evil really is I dont know but it seems to me it somehow has to do with the following phenomenon: making human beings as human beings superfluous (not using them as means to an end, which leaves their essence as humans untouched and impinges only on their human dignity; rather, making them superfluous as human beings). This happens as soon as all unpredictability-which, in human beings, is the equivalent of spontaneity-is eliminated. And all this in turn arises from-or, better, goes along with-the delusion of the omnipotence (not simply with the lust for power) of an individual man. If an individual man qua man were omnipotent, then there is in fact no reason why men should exist at all just as in monotheism it is only God's omnipotence that makes him ONE. So, in this same way, the omnipotence of an individual man would make men superfluous,(Hanna Arendt Karl Jaspers Correspondance 1926 1929,Harcourt Brace Jannovich, New York 1992)
Hannah Arendts eigentliches Problem mit den Konzentrationslager war, zu sehen daß die Schreibtisch-Mörder die Kontrolle übernahmen. Das Ziel der Konzentrationslager war nicht die Transformation der Gesellschaft sondern die Transformation der menschlichen Natur selbst. Es waren" Labore", in denen die Grundlagen der menschlichen Natur ausgehebelt wurden und der Versuch unternommen wurde, alles zu zerstören, was zu einem menschenwürdigen Leben gehört, das heißt Pluralität, Natalität, Spontaneität und Individualität.
H.Arendt schreibt:
"For to destroy individuality is to destroy spontaneity, man's power to begin something new out of his own resources, something which cannot be explained on the basis of reactions to environment and events. Nothing then remains but ghastly marionettes with human faces, which all behave like the dog in Pavlov's experiments, which all react with perfect reliability even when going to their own death, and which do nothing but react. This is the real triumph of the system".(Hannah Arendt:The Origins of Totalitarism, Harvest Book, Harvest Bruce & Company, San Diego 1975)
Unter Roboter-Maschinenmenschen hat die Welt gelitten. Ein solcher Roboter, allerdings in einem menschlichen Körper, war Adolf Eichmann - ein Mensch, der in seiner Normalität mitverantwortlich war für die Ermordung von Millionen von Juden. Diese Form des Bösen hat Hannah Arendt in ihrem Buch über den Eichmann-Prozeß als die Banalität des Bösen bezeichnet
Am augenfälligsten bei Eichmann war, so schreibt Hannah Arendt, neben seiner "bürokratischen Haltung", seiner "Diensthaltung" während des gesamten Prozesses, vor allem seine weitgehende und frappierende Unfähigkeit, sich anders als in Klischees auszudrücken. Bestimmte Sachverhalte und Ereignisse formulierte er in unterschiedlichsten Situationen - bei verschiedenen Verhören sowie in schriftlichen Darlegungen - mit immer denselben Worten und Phrasen. Seine Antworten vor Gericht waren häufig nichts anders als eine Aneinanderreihung von Redensarten und Klischees und auch bei entsprechender Nachfrage war er oft nicht in der Lage, eine seiner gestelzten Formulierungen durch eine andere Wortwahl zu ersetzen. In dieser eigenartigen Beschränktheit des sprachlichen Ausdruck sieht Hannah Arendt den deutlichen Hinweis auf Eichmanns Unfähigkeit, selbständig zu denken, welche wiederum mit seiner fundamentalen Unfähigkeit verknüpft ist, "jemals eine Sache vom Gesichtspunkt des anderen her zu sehen."(H.Arendt, Eichmann in Jerusalem)
Wenn Anpassung an die Welt mit Reflektion und Denken einhergeht, sprechen wir von einem handelnden Menschen. Ansonsten benutzen wir hier das Wort Anpassung im negativsten Sinne des Wortes, nämlich sich zu verhalten, um etwas zu erreichen oder etwas zu vermeiden ohne jede Rücksicht und Reflektion, ein Verhalten, das "normal" und "das Richtige" ist im Hinblick auf Markt- oder Privat interessen, what ever they may be. Das Wort Verhalten kommt von Haltung und ist eigentlich ein Begriff aus der Statistik, eingeführt von dem Ökonomen Adam Smith (1723 1790) zur Beschreibung von Normalität und Abweichung. Aus dieser Perspektive ist Normalität und Abweichung nichts weiter als ein image und beschreibt nie die wirkliche Welt und die in ihr handelnden Menschen. Insofern steht Verhalten im Gegensatz zu Handeln, welches immer einmalig und eigenartig ist.
Ein spezifisches Merkmal des Cyberspace ist die Anonymität und Universalität. Hier gibt es wirklich keine Grenzen von Zeit und Raum. Cyberspace zeigt uns den Unterschied zwischen Handeln und Kommunikation. Handeln ist immer sichtbar zwischen zwei oder mehreren Menschen und gleichzeitig immer unvorhersehbar. Die miteinander Handelnden sind identifizierbar durch ihr Handeln und Sprechen. Handeln findet nur im öffentlichen Raum statt, wo "alles, was vor der Allgemeinheit erscheint, für jedermann sichtbar und hörbar ist." (H.Arendt.VitaAktiva)
Kommunikation ist ein viel weiter gefaßter Begriff. Menschen und Tiere können z.B. gut miteinander kommunizieren, jedoch in diesem Sinne nicht miteinander handeln. Nur ein privates Leben zu führen, heißt in Anonymität zu leben, nicht gesehen zu werden, als Individuum nicht identifizierbar zu sein. Nach Auffassung der Griechen hatte der Mensch zwei Existenzen, das private Leben, das die Lebenserhaltung, Beruf, Kindererziehung usw bis hin zur Traumwelt umfaßte, und das öffentliche Leben, wo jeder Mensch in seiner Individualität in Erscheinung treten konnte. Nur im öffentlichen Raum findet Dialog und Austausch statt. Ohne diesen öffentlichen Raum bleiben die Menschen weltlos, verlieren ihre besondere Eigenartigkeit und damit auch ihre Freiheit zu handeln. Der Mensch ist dann nur ein Rad in einem größeren Getriebe.
In der westlichen Welt verbringen die Menschen heute mehr und mehr Zeit an ihren Computern und kommunizieren weltweit und in sekundenschnelle mit anderen Menschen. In den sogenannten chat rooms weiß man nie, wer sich hinter den Nachrichten verbirgt. Und das widerspricht dem wesentlichen Grundsatz für Handeln. Aus dieser Perspektive drängt der virtuelle Mensch uns noch weiter in den privaten Raum hinein und macht uns unfähiger zu handeln in dem Sinn, als Mitmensch unter anderen Menschen zu weilen. Cyberspace führt die Menschen weg von der Welt und vielleicht in ein Gefühl von Grenzenlosigkeit. Genau wie das Paradies bildet der Cyberspace doch einen Gegensatz zum intersubjektiven Erleben in der Welt, das uns ein Gefühl von Wirklichkeit vermittelt. Der virtuelle Mensch ist unlebendig, fast so leblos wie der Roboter.
Das Wort virtuell bedeutet "möglich", das Substantiv Virtualität übersetzt der Duden mit "innewohnende Kraft oder Möglichkeit". Im Cyberspace hat der virtuelle Mensch unbegrenzte Möglichkeiten. Aber in Bezug zur Welt hat er dasselbe Problem wie die Götter der griechischen Mythologie. Die Götter können nicht handeln. Das können nur die sterblichen Menschen.
Der Begriff virtuell ist wortverwandt mit dem lateinischen virtus, das Tatkraft, geistige und körperliche Kraft, Sittlichkeit, Tugend, männliche Würde bedeutet. Ein weiteres verwandtes Wort ist viril, kraftvoll.
Das Ironische hierbei ist, daß der virtuelle Mensch als scheinbarer Mitmensch diese Kraft, die aus wirklichen zwischenmenschlichen Begegnungen erwächst, auflöst und dazu verführt, die gesichtslose Anonymität des cyberspace einer lebendigen zwischenmenschlichen Wirklichkeit vorzuziehen.
In Bezug zum Thema "Der virtuelle Mitmensch" hat das Psychodrama im Sinne des Wortes "virtuell" viel Kraft. Aber wenn ein virtueller Cyber-Space-Man ein scheinbarer Mensch ist, hat er keinen Platz auf der Psychodrama-Bühne. Auf der Psychodrama-Bühne wird alles lebendig-
JL Moreno und Psychodrama
Psychodrama ist verbunden mit dem Namen J. L. Moreno, dem Begründer von Psychodrama, Sociometrie und Gruppenpsychotherapie. Geboren in Bukarest 1889, lebte er später als Arzt in Wien bis zum Jahre 1926, emigrierte dann in die USA, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Psychodrama ist verbunden mit dem Name The Theatre of Spontaneity (Spontaneitätstheater) und wurde später genannt The Theatre of Catharsis (Theater der Katharsis). Obwohl beide miteinander verwandt sind, sind sie auch einander gegensätzlich. Mit dem Spontaneitätstheater versuchte Moreno, eine ganz neue, revolutionäre Theaterkunst zu begründen. Eine Handlung auf einer leeren Bühne sollte dargestellt werden, ohne Manuslript und ohne professionelle Schauspieler, in einem Raum, wo Publikum und Schauspieler dieselben Personen waren, und im Unterschied zum traditionellen Theater der Regisseur immer auf der Bühne anwesend war. Die Aktion begründete sich auf Erzählungen des Protagonisten und aus diesen Erzählungen entfaltete sich ein Psychodrama, das einmalig war und und unwiederholbar.
The Theater of Catharsis (Theater der Catharsis) setzt sich mehr mit der Behandlung psychischer Störungen auseinander.. Dabei erwies sich Psychodrama beispielsweise bei der Behandlung von Psychosen und anderen schweren psychischen Störungen und Traumata als sehr erfolgreich. Auch in anderen Gebieten war der Einsatz von Psychodrama sehr erfolgreich, z. b. im pädagogischen Bereich. Im Zentrum der Philosophie J. L. Moreno`s war immer die Aktion, das Handeln, im Verständnis von agere, etwas neues anfangen. Ein Charakteristikum des Handelns ist, dass es sichtbar ist für alle Teilnehmenden sowie seine Unvorhersehbarkeit. Das Spontaneitätstheater bietet immer eine neue Wendung an für den nächsten Moment, und daher spielt ein Denken wie Ursache und Wirkung eine untergeordnete Rolle in Moreno`s Philosophie. Von der Perspektive des Handelns im Psychodrama spielt auch die Trennung von Bewusst/Unbewusst eine untergeordnete Rolle. Ein zentrales Moment in Moreno`s Philosophie ist das Hier und Jetzt, d. h. immer etwas neues anzufangen. Mit seinem Konzept Surplus-Reality löste er auch die Trennung von inner und äusserer Welt auf. Das war eine der genialsten Ideen in der Theaterkunst Morenos. So wurde es möglich, bereits gestorbene Menschen wieder zum Leben zu erwecken, Wahnvorstellungen darzustellen, und der Protagonist konnte seine manchmal bizzarren Ideen zusammen mit einer Gruppe von Menschen dramatisieren. Diese Dramatisierung war das mystische und heilende Moment des Psychodrama. In Bezug zum Thema "Der virtuelle Mitmensch" hat das Psychodrama im Sinne des Wortes "virtuell" viel Kraft. Aber wenn ein virtueller Cyber-Space-Man ein scheinbarer Mensch ist, hat er keinen Platz auf der Psychodrama-Bühne. Auf der Psychodrama-Bühne wird alles lebendig.
Cologne 2002-01-01
Leif Dag Blomkvist
Hilla Heuel
Leif Dag Blomkvist MA, TEP. Psychologe, Schüler von Jacob Levy Moreno und Zerka Moreno. Director of Psychodrama, Beacon New York .Leiter des Schwedischen Moreno Institutes. Certified as Director of Psychodrama.Excecutive Director of the Nordic board of Examiners in Psychodrama , Sociometry & Group Psychotherapy (TEP). Mitglied am American Board of Examiners in Psychodrama, Sociometry & Grouppsychotherapy. (TEP). Director of Training Moreno Institute of India, Mumbai.